Schutzdauer: ca. 6 Jahre (in geschlossenen Hohlräumen)
Verarbeitung: mit handelsüblichen Druckluftsystemen nach Erwärmung des Materials auf ca. 25°C oder mit Airless-Systemen
FLUID FILM Liquid NAS ist das gleiche Produkt wie das in der Sprühdose FLUID FILM AS-R, es ist jedoch dickflüssiger als Fluid Film Liquid A.
Es lässt sich mit der Druckbecherpistole wie FLUID FILM Liquid A jedoch mit größerer Schichtdicke in alle Hohlräume einbringen, wozu sich eine Vorwärmung des Produkts auf mind. 25° oder auch mehr mit einem Tauchsieder oder im Wasserbad empfiehlt. Dadurch wird die Versprühbarkeit mit der Druckbecherpistole und die Kriechfähigkeit erhöht.
FLUID FILM Liquid NAS ist eine ölartige Flüssigkeit auf Basis von Wollwachs mit höherer Viskosität als Liquid A, das zur Konservierung verrosteter oder blanken Metallteile dient. Das so aufgetragene Kriechöl verdrängt das Wasser aus den eventuell noch vorhandenen Korrosionsschutzprodukten, die sich auf der Metalloberfläche aufgebaut haben, füllt den freien Raum in der Roststruktur bis auf den Werkstoff auf und bildet einen wasserfesten Korrosionsschutzfilm. Das Produkt kann natürlich auch konventionell im Spritzverfahren, mit Pinsel oder Rolle leicht aufgetragen werden. FLUID FILM Liquid NAS ist wird insbesondere zur Konservierung von Hohlbauteilen im Luftspritzverfahren empfohlen. Es lässt sich vorgewärmt (min. 25 C) fein über ein langes Sprührohr zerstäuben. Das Produkt kann in einer Schichtstärke bis max. 40 ym aufgetragen werden. Die Beschichtung trocknet nicht aus, so dass eine permanente Penetration über die ganze Lebenszeit der Beschichtung gewährleistet ist. FLUID FILM Liquid NASkann nicht überlackiert oder überspachtelt werden.
Anwendung:
zur zusätzlichen Konservierung der unteren Teile des Fahrzeuges und um einen spröden, alten Bitumen-Unterbodenschutz zu regenerieren (plastifizieren)
Behandlung von Hohlteilen, wie Querträger unter dem Bodenblech, Längsholme, die Innenseite der Türbleche, Türsäulen, Verstärkungen von Motorhaube und Kofferraumdeckel, Wagenseite zwischen Radkasten und Kotflügeln. Die Hohlteile sind oft mit Verschlussstopfen aus Gummi abgedichtet, die man zu dieser Konservierung herausnehmen kann. Wenn nicht, müssen Löcher gebohrt werden, in die das Zerstäubersprührohr geschoben werden kann; anschließend werden diese Löcher mit Gummistopfen abgedichtet
zur Konservierung von Spaltflächen zwischen Verbindungen der Einzelteile zusammengefügt durch Falzen, Punktschweißen, Schweißen und Schrauben sowie Befestigungspunkten, Bremsleitungen usw.
als spezielle Beschichtung auf Chromteilen zum Schutz vor Seeluft, Streusalz, saurem Regen usw., die später wieder entfernt werden kann.